Archive for the ‘Falldarstellungen’ Category

Auf Fortbildungen hört man es ja häufig, schwierige Wurzelbehandlungen gehören in die Hände von spezialisierten Kollegen. Und natürlich könnten entsprechende Therapien nur privat erbracht werden, Kostenvoranschläge von 1000 bis 1500 Euro für einen Molar sind da keine Seltenheit. Wie weit solche Aussagen an der Einkommensrealität vieler Patienten vorbeigehen, kann man sich leicht vorstellen. Im Jahre […]

Die Fraktur von Wurzelkanalinstrumenten lässt sich leider nicht immer verhindern. Die Prävalenz verbliebener frakturierter Instrumente in wurzelkanalgefüllten Zähnen wird mit ein bis sechs Prozent der untersuchten Zähne angegeben (DGZMK, 2007). Durch das Fragment wird der Zugang zu den weiter apikal gelegenen Arealen erschwert. Ein großer Vorteil von CHKM ist die gute Diffusionsfähigkeit des Medikaments. Daher […]

Erfolgreiche Therapiekonzepte sollten routinemäßig vorhersehbare Behandlungserfolge ermöglichen. Zur Darstellung eignen sich daher insbesondere Fälle, in denen Zähne mit ähnlicher Ausgangssituation erfolgreich therapiert worden sind. Auf diese Weise lässt sich am Besten zeigen, dass es sich nicht um Zufall oder Glücksfälle handelt. (Vergleich Fall 7) Die Zähne 34 und 47 zeigten beide eine apikale Parodontitis und […]

Dieser Zahn 15 wurde im August 2007 aufgrund einer apikalen Parodontitis reseziert. Die Entscheidung zum chirurgischen Eingriff wurde damals getroffen, um die alte Krone zu erhalten. Im Juni 2009 stellte sich der Patient vor. Im Bereich der Wurzelspitze von 15 hatte sich eine Fistel gebildet, der Zahn wies einen Lockerungsgrad II auf. Im Röntgen fand […]

Ob es sich bei dem folgenden Fall um eine radikuläre Zyste oder um ein ausgeprägtes Granulom handelte, lässt sich natürlich ohne histologische Untersuchung nicht sicher beurteilen. Allerdings gibt es einige Hinweise die für eine Zyste sprechen. Die Läsion ist relativ scharf begrenzt und palpatorisch konnte eine prallelastische Fluktuation über den Wurzelspitzen der Zähne 21 und […]

Ca(OH)2 wird nach wie vor als medikamentöse Einlage empfohlen. Dabei ist die begrenzte antibakterielle Wirkung hinlänglich bewiesen (Sathorn et al. 2007, Siqueira et al. 1999, Waltimo 2005). Insbesondere Enterococcus faecalis, der oftmals mit therapieresistenten Formen der apikalen Parodontitis in Verbindung gebracht wird, wird durch Ca(OH)2 nicht abgetötet (Gomes et al. 2005, Haapasalo und Orstavik 1987, […]

…wenn man planbare Erfolge hat.

07/04/2011

Die apikale Parodontitis heilt vorhersehbar aus, wenn man es schafft die ursächlichen Keime zu eliminieren. Die Desinfektion mit CHKM ermöglicht hierbei routinemäßige Erfolge.

Im September 2008 stellte sich der Patient wegen anhaltenden Beschwerden an Zahn 45 vor. Die Schwebebrücke von 44,45 nach 48 hatte ihm fast 20 Jahre gute Dienste geleistet. Der Pfeilerzahn 45 zeigte eine Längsfraktur und musste entfernt werden. Die Kronen auf 44 und 48 wurden belassen. Der Patient wünschte eine einfache prothetische Versorgung; eine implantologische […]

…Wurzelbehandlungen gehören schließlich nicht gerade zu den seltenen Ereignissen. Fall1: 17 insuffiziente WF 35 Karies penetrans 46 distale Wurzel beherdet bei insuffizienter WF Fall 2: Zahn 36 klinisch mit pulpitischen Beschwerden 16, 14, 26 mit insuffizienter WF